Deutsch - German Englisch - English Französisch - Français

Das Knoxoleum

 

Geschichte der Stadt Burghausen

 

Das Restaurant Knoxoleum liegt in der historischen Altstadt Burghausens. Die Geschichte der Stadt Burghausen geht bis auf die Bronzezeit zurück und diverse archäologische Funde auf dem Bergrücken oberhalb der heutigen Altstadt weisen auf eine durchgängige Besiedlung hin.

Stadt Burghausen

 

Im 11. Jahrhundert errichteten die Grafen von Burghausen eine erste steinerne Anlage mit Ringmauern und Kirche auf dem schmalen Bergrücken. Die baulichen Überreste der Grafenburg wurden ergraben und können im Besucherzentrum der Hauptburg besichtigt werden. Im Jahre 1180 fiel die Burg an die Wittelsbacher und wurde zur Zweitresidenz ausgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgte eine zunehmende Befestigung des Burgbergs und die heutige Burg erstreckt sich über 1,051 km und gilt als längste Burg der Welt. 

 

Neben der Burgbesichtigung laden die schmalen Gassen der Altstadt zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Weitere Informationen

erhalten Sie gerne im Knoxoleum.

 

Geschichte des Knoxoleums

 

Die Ursprünge des Gebäudes gehen auf das 15. Jahrhundert zurück. Mit der Erweiterung der Bausubstanz zur Salzach hin entstand im 16. Jahrhundert der Gewölbekeller. Um das Jahr 1900 ist nach einem Brand das Gebäude wieder errichtet worden. Dabei wurde der grübenseitige Keller (Säulenraum - romanische Säule) mit Bau- und Brandschutt aufgefüllt. Die mittig gelegenen Kellerräume wurden durch drei  große Salz­achhochwasser zugeschwemmt.
Innenansicht Keller
Zu Beginn der Restaurierungsarbeiten im Jahr 2001 war nur der Gewölbekeller zugängig. Die gesamte Restaurierung gestaltete sich äußerst aufwendig. Das Gebäude wurde abschnittweise entkernt, die alten Decken ausgebaut und nach entsprechenden statischen Berechnungen mit schweren Stahlträgern wieder eingebaut. Das alte Deckengehölz wurde zum größten Teil wieder eingebracht. Sämtliche Arbeiten mussten in Handarbeit ausgeführt werden. Bei den Ausgrabungsarbeiten im Mittelbereich stieß man auf Relikte der alten Stadtmauer mit Schießscharten und Tor zur Salzach. Diese Anlage dürfte aus dem 11. Jahrhundert stammen  und begrenzte das südliche Ende der Altstadt.

 

Die Wehrmauer bestand aus einem oberen und unteren Wehrgang und wohl auch aus einem Wehrturm. Große Teile der Wehranlage wurden im 16. Jahrhundert demontiert und das Material zur Erweiterung des Hauses verwendet. Außerdem  war an der südlichen Seite des Knoxoleums im jetzigen Nachbarhaus (17. Jahrhundert.) eine Art Hafenbecken angeschlossen. Entsprechendes Mauerwerk wurde bei der Aushebung des Kellers freigelegt. Der Fassadenputz auf der Grübenseite, sowie ein Teil des Innenausbaues mit dem Großen Saal stammen in der heutigen Form aus der Jugendstil-Epoche. Die Fassade mit dem Schweifgiebel ist noch aus dem Zeitalter des Barocks erhalten. Nachweislich befanden sich seit 300 Jahren Gastwirtschaften mit vielen Besitzern und Pächtern in diesem Hause.

 

Deckenöffnung

Die Besucher und Gäste haben seit einigen Jahren die Möglichkeit, den gesamten historischen Bereich des Knoxoleums zu besichtigen und zeitgenössische Küche sowie regionale Spezialitäten in einer besonderen Atmosphäre zu genießen. Die oberen Etagen des Restaurants sind mit großflächigen Öffnungen versehen, die einen Blick auf die historischen Bauteile erlauben und im Sommer lädt ein individuell gestalteter Außenbereich zum Verweilen ein. Die künstlerische Gestaltung des gesamten Restaurants wurde vom Inhaber Franz Fiederer übernommen. Zusätzlich hat der Burghauser Künstler "Knox" diverse Kunstwerke mit eingebracht, die auf allen Ebenen bestaunt werden können.

 

In dem historischen Gewölbekeller finden regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt. Der Raum eignet sich auch hervorragend für Firmenfeiern und Privatveranstaltungen und kann auf Anfrage reserviert werden. Kleinere Feiern können auch im Nebenraum im Erdgeschoss stattfinden und ein spezielles heißer Stein Buffet ist hierbei auf Vorbestellung möglich.

 

Die einzigartige Atmosphäre des Knoxoleums verspricht einen unvergesslichen Abend und das vielfältige kulinarische Angebot lässt das leibliche Wohl der Besucher und Gäste nicht zu kurz kommen.